Pololo Haussschuhe Jungen

Für viele Verbraucher wird es immer wichtiger, faire und ökologische Kleidung zu kaufen. Ihnen ist es mittlerweile nicht mehr egal, woher ihre Produkte für das tägliche Leben kommen und was sie auf ihrer Haut tragen. Gerade zur Lederverarbeitung werden bei der Konservierung oder beim Gerben Stoffe benutzt, die Gesundheit und Umwelt belasten können, wie z.B. das gefährliche Chromat (Chrom VI). 

 POLOLOs ausschliesslich aus pflanzlich gegerbtem Leder

POLOLO setzt deswegen ausschliesslich auf pflanzlich gegerbtes Leder. Pololo Schuhe werden  in Deutschland sowie Spanien produziert und die Firma liegt Wert auf höchste Ökologie- und Qualitätsstandards. Wichtig ist dabei auch die Transparenz und Nachvollziehbarkeit.   

IVN Naturleder – ökologisch einwandfreie und transparente Herstellung

Pololo verfolgt konsequent die Richtlinien des IVN-Zertifikats „Naturleder“, das strengste Anforderungen an den Schadstoffgehalt sowie die Produktionsbedingungen stellt und die Verwendung von chromgegerbten Ledern verbietet. Seit 2012 tragen wir diese Auszeichnung, welche unserer POLOLO-Manufaktur in Bayern eine ökologisch einwandfreie und transparente Herstellung bescheinigt.
Dieses Zertifikat wird vom Verband der internationalen Naturtextilwirtschaft e.V. (IVN) verliehen; es entspricht für Leder und Schuhe dem Siegel „IVN Best“, welches laut Greenpeace-Stellungnahme vom 11. Mai 2016 als eines das besten Label für Textilien gilt.

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 Kriterien für die Zertifizierung nach IVN Naturleder:

  • Verwendung pflanzlich oder synthetisch gegerbter Leder (Leder mit diesem Siegel sind vornehmlich pflanzlich gegerbt, also keine Chromleder aber auch keine Leder, die hauptsächlich mit anderen Schwermetallen gegerbt wurden).

  • Die verbreitete Konservierung von Ledern mit chemischen Konservierungsstoffen ist nicht zugelassen (nur Kühlen und Salzen).

  • Vermeidung gentechnischer Substanzen.

  • Die Farbstoffe zur Lederfärbung müssen frei von AOX (adsorbierbaren organisch gebundenen Halogenen) und Schwermetallen sein.

  • Bei der Zurichtung des Leders wird grösstenteils auf Beschichtungen verzichtet (Wachse und Öle dienen der Imprägnierung der Schuhe und Leder).

  • Es gibt eine genormte und geprüfte Produktionskette.

  • Die Rohhäute stammen von heimischen Tieren, die zur Fleisch- oder Milchgewinnung gehalten werden (kein Tier wird extra wegen des Leders geschlachtet).

  • Alle Prozessstufen der Produktionskette werden zertifiziert und jährlich vor Ort durch ein unabhängiges Institut kontrolliert.

  • Die Verpackung und Recyclingfähigkeit der Waren wird auf Umweltfreundlichkeit geprüft.

  • Die Entsorgung und der Abfall entlang der Produktionskette werden untersucht (es muss eine zweistufige Kläranlage für Abwasser vorhanden sein).

  • Nachweis kurzer Transportwege.

  • Faire Arbeitsbedingungen für alle am Herstellungsprozess beteiligten Arbeitnehmer sind nachzuweisen.

  • Ziel ist es, den höchsten Umwelt- und Gesundheitsschutz für Verbraucher sowie Verarbeiter zu garantieren.

 

Pololo Lederfinkli ersteschritte


bio kreis – kontrolliert biologische Tierhaltung in Deutschland

Der Biokreis e.V. ist ein 1979 gegründeter Zusammenschluss von 1.000 Landwirten und 120 Verarbeitern. Der Verein setzt sich für konsequent ökologischen, regionalen Landbau und das Wohl der Tiere ein.
Im Sommer 2016 kommen unsere POLOLO-Mokassins in vier Farben auf den Markt – echtes Handwerk aus Franken! Unsere Produktion und insbesondere diese Modellreihe wurden im Mai 2016 zertifiziert. Wir freuen uns, so einen Beitrag zur kontrolliert biologischen Tierhaltung (kbT) in Deutschland leisten zu können! 

Kriterien für die Zertifizierung nach bio kreis:

  • Zertifiziert wird auf Grundlage des Siegels „IVN Naturleder“.

  • Zusätzlich zertifiziert wird hierbei auch noch die Rohhaut, die „bio“, also aus kontrolliert biologischer Tierhaltung, sein muss – das so zertifizierte Leder stammt somit aus artgerechter Tierhaltung und Schlachtung.

  • Das Beschichten des Leders (sogenanntes Finishing) ist nicht erlaubt – es weist also bewusst deutliche Naturmerkmale auf, z.B. Narben von Insektenstichen.

  • Der Biokreis-Standard arbeitet nach der Maxime „transparente Lederverarbeitung“: Die konsequente Rückverfolgbarkeit des Leders bis zum Bauern muss gewährleistet sein!

ECARF – Auszeichnung für allergikerfreundliche Produkte 

Das ECARF-Qualitätssiegel ist seit 2006 eine besondere Auszeichnung für allergikerfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Die Institution European Centre for Allergy Research Foundation an der Berliner Charité wird von Allergologen und Dermatologen geleitet und ist eng mit dem Allergiecentrum der Charité verbunden. ECARF setzt sich für bessere Lebensbedingungen von Allergikern ein und zeichnet Leder aus, weil viele Menschen unter einer Chromallergie leiden. Diese Kontaktallergie (z.B. durch Chromat im Schuhleder) ist kaum zu lindern und stellt eine erhebliche Belastung dar, die nur schwer in den Griff zu bekommen ist.

Seit 2012 sind sämtliche POLOLO-Schuhe mit dem ECARF-Siegel ausgezeichnet. Es ist uns wichtig,  gut verträgliche Schuhe für Allergiker und empfindliche Kinderfüsse herzustellen. Für weiterführende Informationen gibt es einen empfehlenswerten Beitrag vom NDR („Ein Cocktail giftiger Substanzen in Schuhen“ v. 11.05.2012) zu diesem Thema.

      ECARF-Kriterien zur Zertifizierung:

  • Überprüfung der Schadstoffparameter im Material – das ECARF-Qualitätssiegel zeichnet nur Leder aus, die nachgewiesenermassen nicht mit Chromat belastet sind (chromgegerbte Leder sind nicht zugelassen).

  • Strenge Grenzwerte für Inhaltsstoffe aus dem Lederverarbeitungsprozess sind einzuhalten (hinsichtlich Formaldehyd, Dimethylfumarat, Nickel, Kobalt etc.).

  • Elastikeinsätze müssen frei von Latex sein.

Grandlage der unabhängigen Zertifizierung

Eine unabhängige Zertifizierung ist grundsätzlich dreistufig angelegt – das den Auftrag gebende Unternehmen, die das Siegel verleihende Institution und der die Prüfung durchführende Experte müssen getrennte (juristische) Personen sein und unabhängig voneinander arbeiten.
Das Unternehmen, welches seine Prozesse bzw. Produkte zertifizieren lässt, bezahlt den unabhängigen Prüfer für seine Leistung, nicht aber die Vergabe-Institution.

 Quelle: www.pololo.com


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